German Architecture in Baku today

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The upcoming week is my last one in Azerbaijan and will be very busy.
On the 9th of October we will open our exhibition for the German Embassy on German Architectural Heritage in Baku. It will be shown for 1-2 weeks in Kapellhaus on 28th May street.

Please excuse the lack of entries these days… Prints have to be organised, frames to be washed, hung and adjusted, invitations will have to be sent out, text to be translated…
This exhibition is quite a lot of work but unexpectedly has a lot in common with our topic of ‘urban changes’.

German Architecture in Baku – what exactly is it?


Is it defined by German residents, owners or architects? Or does the term also include objects that were built at the end of World War II by German prisoners?
The architects of German descent who operated in Baku and who determined our list of German Architecture were N.A. von der Nonne, A.V. Eichler, J.W. Edel, F.A. Lehmkuhl, P.J. Drittenpreis, P. Stern and Simonson. Among other foreign architects hey shaped Baku during its first oil boom period and created altogether more than 80 houses. 65 of them we could still identify, of which 16 are shown in the exhibition. All of the “German Architects” worked in the Caspian capital between 1880 and 1920, all of them had German names but were born and educated in Russia.

Interesting stories are not only found in archives though. They come up especially in conversations with those who shape German architecture and its city today.

The exhibition shows extracts from a city tour that offers the possibility to experience these stories. It leads us past buildings that we come by in our every day life but never consciously perceive.
The city walk reveals the whole range of German architecture: beautiful, restored, monumental, representative, important but also neglected, “disimproved” – beyond recognition.
On one hand we want to show the beauty of the conserved but also the beauty of decay and its fruits: Creativity and spontaneity provoke urban life, the surplus of architecture. It can much better develop on an undefined ground, one without rules, where we have space for curiosities, the picturesque.

Our documentation is also important to us because some of the objects’ preservation is not secured yet and needs your attention!

Updates on the exhibition and the opening will be posted soon.

Die kommende Woche ist meine letzte in Aserbaidschan und wird stressig werden.
Am neunten Oktober werden wir unsere Ausstellung für die Deutsche Botschaft in Baku eröffnen. Die Ausstellung wird deutsches architektonisches Erbe in Baku heute zeigen und im Kapellhaus auf der 28. Mai Straße für 1-2 Wochen zu sehen sein.

Entschuldigt also die Durststrecken auf unserem Blog… Bilder müssen entwickelt, Texte gedruckt und übersetzt, Rahmen geputzt, gehängt und angepasst, Einladungen verschickt und die Vernissage organisiert werden…
Diese Ausstellung bedeutet nun doch einen Batzen Arbeit aber hat doch einige unerwartete Schnittstellen mit unserem Thema des ‘Urbanen Wandels’.

Deutsche Architektur in Baku - Was ist das eigentlich?
Wird sie durch ihre deutschen Bewohner, Besitzer oder deutschen Architekten definiert oder fasst der Begriff auch Objekte, die Ende des zweiten Weltkriegs von deutschen Kriegsgefangenen gebaut wurden?

Die zur Jahrhundertwende (19./20.Jh) in Baku wirkenden deutschstämmigen Architekten nach denen wir unsere Beispiele gewählt haben, hießen N.A. Von der Nonne, A.V. Eichler, J.W. Edel, F.A. Lehmkuhl, P.J. Drittenpreis, P.Stern und Simonson. Sie gestalteten Baku zur Zeit des 1. Ölbooms mit und schufen hier insgesamt weit mehr als 80 Häuser, von denen wir 65 noch identifizieren konnten und 16 in dieser Ausstellung gezeigt werden. Alle waren sie in der Zeit zwischen 1880 und 1920 in der Hauptstadt am kaspischen Meer tätig, alle hatten sie deutsche Namen, waren jedoch in Russland geboren und hatten dort ihre Ingenieurausbildung erhalten.

Doch die interessanten Geschichten findet man nicht nur in Archiven sondern vor allem durch Gespräche mit denen, die die deutsche Architektur und ihre Stadt heute gestalten.
Die Ausstellung zeigt Ausschnitte aus einem Stadtrundgang, an dem entlang man diese Geschichten selbst erleben kann. Er führt an Gebäuden vorbei, die vielen von uns bekannt sind, denen wir bislang aber nie Beachtung geschenkt haben.
Der Rundgang umfasst deutsches architektonisches Erbe in seiner ganzen Bandbreite: Schön, restauriert, monumental, repräsentativ, bedeutend, aber auch verwahrlost, kaputt saniert - bis zur Unkenntlichkeit. Einerseits wollen wir die Schönheit des Erhaltenen, andererseits aber auch die Schönheit des Verfalls und seiner „Früchte“ beleuchten. So kann Kreativität und Spontaneität, das was das städtische Leben und damit den Mehrwert der Architektur ausmacht, oft besser auf einem Boden gedeihen, der unreglementiert oder sich selbst überlassen ist. Hier ist Platz für Kuriositäten. Für Pittoreskes.

Die Dokumentation vieler Objekte liegt uns aber gerade auch deshalb am Herzen, da bei einigen von ihnen der Erhalt noch nicht sichergestellt ist und Ihrer Aufmerksamkeit bedarf.

Neuigkeiten zur Ausstellung und ihrer eröffnung werden bald geposted.

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