Austellungseröffnung “Deutsches architektonisches Erbe in Baku” Exhibition opening “German archetectonical heritage in Baku”

Die Ausstellung “Das deutsche architektonische Erbe in Baku” hat nur zu einem kleinen Teil etwas mit unserem eigentlichen Aufenthaltsziel zu tun. Mehr später..

Es war ein Kraftakt: nicht nur, dass mit Lennarts Russischkenntnissen (der September/Oktoberpraktikant des DAAD Baku) 65 weitere deutsche Häuser identifiziert wurden, die ich also fotografieren musste, auch die Produktion der Ausstellung hat sich als anstrengender als angedacht herausgestellt. Wir sind eine Stunde vor der feierlichen Eröffnung mit dem Aufbau fertig geworden, vielen Dank an Gernod, Azra, Parwane, Hanna und Lennart, die uns alle geholfen haben eine durchaus nach deutschen Standards professionelle Ausstellung auf die Beine zu stellen. Passepartouts wurden vor Ort gefertigt, die Rahmen wurden von einer befreundeten Galerie zur Verfügung gestellt. Die Bilder sollten ursprünglich in Bakus einzigem Fotolabor, das für bis zu 0,7 qm große Bilder ausgestattet ist, ausgegeben werden. Da man mich dort aber bis zur letzten Sekunde mit Notlügen aushielt, um zu verbergen, dass diese Maschine gerade kaputt gegangen ist, habe ich die letzten beiden Nächte bis zur Eröffnung in einem Digitaldruckcenter verbracht und 22 qm Bilder in 26h auf einem weltklasse Drucker (Epson 9800 - Danke an Mr. Shawn von Mozaik Printing!) ausgedruckt. Zwar musste ich erstmal den Rechner richtig einstellen, bis vernünftige Farben aus dem Drucker kamen, dann aber lief alles glatt, nicht ein einziger Fehldruck.

Die Ausstellung haben wir für die Deutsche Botschaft Baku erstellt, ein Auftrag für Dr. Stanchina gewissermaßen, um unser eigenes Projekt zu finanzieren. Da dieses inhaltlich durchaus darunter gelitten hat (die materiellen Ausgaben für unser Projekt aber so groß waren, dass Drittmittel nötig sind), habe ich heute eine Verlängerung meines Teilstipendiums von ASA in Berlin bekommen und werde aller Vorraussicht nach noch 2 Wochen länger bleiben. Oriana muss pünktlicher zu ihrem Studium nach Weimar als ich es muss.

Ich sehe die Ausstellung freilich nicht als eine Kunstausstellung sondern als ein fotografisches und architektonisches Best-Of der Dokumentation des Erbes deutsch-stämmiger Architekten in Baku.

Die Ausstellung (und damit die Verteilung der Motive auf insgesamt drei verschiedene Rahmengrößen) ist als eine Art Stadtrundgang angelegt. Oriana hat eine Karte entworfen, mit allen Häusern drauf, so dass Interessierte Gäste die Ausstellung in real ablaufen können.

Die Ausstellungseröffnung war mit mehr als 150 Gästen (bei 300 Einladungen eine durchaus sehr gute Quote - wobei sehr viele von unseren Bekannten kamen - man lernt bei unserem Job viele, viele Menschen kennen) ein voller Erfolg.

The exhibition „The German architectural heritage in Baku” is only a small part of our main projects’ aim. More about that later…
Tour de force: not only did we identify 65 more German houses with Lennart’s help (Russian speaking DAAD Intern from September-October), that had to be captured on camera – also the production of the exhibition turned out to be more exhausting than expected.
One hour before the opening we finally finished the buildup, thanks to Gernot, Azra, Parwane, Hanna und Lennart who all helped us to realise quite a professional exhibition.
Passepartouts produced locally, the frames were lent by a gallery of a friend. The photos themselves should originally be developed in Baku’s only Photo lab that was capable of producing prints up to 0,7sm in size.
Because one has put us off with white lies in order to hide the fact that the mashine had just broken, I had to spend the last two nights before the exhibition opening in a digital print centre and printed 22sm of pictures in 26 hours on a great printer called Epson 9800 - thanks to Mr. Shawn of Mozaik printing!
Even though I first had to adjust the computer’s settings until the printer produced proper colours, everything turned out all right in the end, not a single misprint.
We realised this exhibition fort he German Embassy of Baku. It was a job for Dr. Stanchina to finance our own project. Because ‘Describing Urban Changes’ has been quite neglected in the past few weeks I applied for and finally got a prolongation of my ASA-scholarship. I will therefore stay two more weeks, whereas Oriana has to be back in time for her studies in Weimar.
Of course I don’t see this exhibition as an art exhibition but as a photographic and architectural ‘best of’ of our documentation on the heritage of Architects of German Origins in Baku.
The exhibition is arranged according to a city tour. Oriana designed a map including all houses, so that interested visitors can look at the exhibits in real life.
The opening was with about 300 invites of which 150 actually came quite crowded and a great success. Many of our friends came too as we got to know many people through our work..
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